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Bioenergie Ostsachsen GmbH
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Niederlassungen

 

Anlage und Bewirtschaftung von Kurzumtriebsfeldern

Pflanzung

Die Anpflanzung von Kurzumtriebsfeldern erfolgt auf stillgelegten landwirtschaftlichen Nutzflächen in den Monaten März/April. Davor ist eine Flächenvorbereitung (Pflügen, Grubbern) notwendig.
Es werden vorwiegend Weiden und Pappeln im Kurzumtrieb angepflanzt. Durch hohe Pflanzenzahlen je Hektar werden in kurzen Zeiträumen große Mengen Biomasse erzeugt.

Bewirtschaftung

Nach erfolgreicher Kulturanlage entstehen während der Standzeit, außer der turnusmäßiger Ernte und Rekultivierung der Fläche am Ende der Bewirtschaftung, keine weiteren Arbeitsschritte.
Bereits nach 3 bis 4 Jahren Wachstum erfolgt die erste Ernte der Bäume. In diesem Zeitraum werden auf einem Hektar Fläche circa 25 bis 30 t Trockenmasse erzeugt.

Ernte

Die Ernte schnellwachsender Baumarten erfolgt zumeist hochmechanisiert mit selbstfahrenden Feldhäckslern. So kann Biomasse schnell, effizient und kostengünstig gewonnen werden. Bereits bei der Anlage des Feldes sollten die Pflanzabstände auf die zukünftig einzusetzende Erntetechnik abgestimmt sein.
Kurzumtriebsfelder werden aller 3-4 Jahre geerntet und über einen Zeitraum von 25 bis 30 Jahren genutzt.

Nutzung

Die erzeugten Hackschnitzel werden in Biomasseheiz(-kraft) werken zur Wärme- und teilweise Stromerzeugung genutzt. Bei kleineren Anlagen kann eine vorherige Trocknung des Brennstoffs notwendig sein.
Auf einem Hektar Ackerland das mit Kurzumtriebsfeldern bestellt ist, können bei einem erzielten Ertrag von 10 t Trockenmasse je Jahr und Hektar ein Energieäquivalent von circa 5000 Liter Heizöl eingespart werden.

Energieversorgung mit Zukunft

Neben fossilen Rohstoffen wie Kohle, Erdgas und Erdöl nutzt der Mensch Holz zum Heizen. Holz - ein klassischer nachwachsender Rohstoff - erlebt heute als Energielieferant eine ungeahnte Renaissance. Dies nicht zuletzt durch stark steigende Kosten fossiler Rohstoffe und einem erhöhtem öffentlichen Umweltbewusstsein. Mit der Wärmeerzeugung durch Holz tragen Sie zum Schutz unseres Klimas unmittelbar bei, denn bei der Verbrennung von Holz wird lediglich die Menge CO2 freigesetzt wie bei der natürlichen Verrottung. Da Holz beständig nachwächst, ist die CO2-Bilanz neutral.

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