- Ein Ratgeber der Bioenergie Oberlausitzt GmbH -
Neben fossilen Rohstoffen wie Kohle, Erdgas und Erdöl nutzt der Mensch Holz zum Heizen. Holz - ein klassischer nachwachsender Rohstoff - erlebt heute als Energielieferant eine ungeahnte Renaissance. Dies nicht zuletzt durch stark steigende Kosten fossiler Rohstoffe und einem erhöhtem öffentlichen Umweltbewusstsein. Mit der Wärmeerzeugung durch Holz tragen Sie zum Schutz unseres Klimas unmittelbar bei, denn bei der Verbrennung von Holz wird lediglich die Menge CO2 freigesetzt wie bei der natürlichen Verrottung. Da Holz beständig nachwächst, ist die CO2-Bilanz neutral.
Holz, das im Ofen verfeuert werden soll, muss trocken und naturbelassen sein. Holz aller Baumarten kann zum Heizen verwendet werden, jedoch verfügen diese über unterschiedliche Energie- und somit Heizwerte.
| Baumart | Heizwert in kWh/Rm | Heizwert in kWh/kg | Brandeigenschaften |
|---|---|---|---|
| Pappel | 1200 | 4,1 | leicht entzündlich |
| Erle/Weide | 1400 | 4,1 | leicht entzündlich, helle Flamme, rasche Wärmeabgabe |
| Ahorn | 1900 | 4,1 | gute, helle Flamme |
| Birke | 1900 | 4,3 | schneller Abbrand, gute Wärmeabgabe, helle Flamme |
| Buche | 2100 | 4,0 | sehr gutes Brennholz, gute Glut, helle Flamme |
| Eiche | 2100 | 4,2 | langsamer Abbrand, ausgezeichnete Glutentwicklung |
| Robinie | 2100 | 4,1 | hoher Heizwert, gute Glutentwicklung |
| Fichte | 1500 | 4,5 | leicht entzündlich, gute Wärmeabgabe |
| Douglasie | 1700 | 4,4 | lebhafte Flamme, schneller Abbrand |
| Kiefer | 1700 | 4,4 | lebhafte Flamme, gibt viel Wärme, schneller Abbrand |
| Lärche | 1700 | 4,4 | leicht entzündlich, wenig Glutentwicklung |
Zur Aufklärung eines weit verbreiteten Irrtums:
Die im Nadelholz enthaltenen Harze führen nicht zu Glanzruß, Versottung oder "Verharzung" des Kamins. Ganz im Gegenteil: Harz (chemisch "Terpene"-Terpentin) speichert wertvolle Heizenergie!
Kiefern-, Fichtenholz: brennt gut an und eignet sich als Span bestens zum Entzünden des Feuers. Als Scheitholz trocknen diese Nadelhölzer schnell und entwickeln schnell wohlige Wärme. Harzreiche Hölzer neigen dabei zum "Spritzen". Im Allgemeinen weist Nadelholz, aufgrund hoher Anteile an Lignin und Harz, einen höheren Heizwert je Kilogramm als Laubholz auf.
Buchenholz: entwickelt viel Glut und erzeugt dadurch eine gleichmäßige, langandauernde Wärme. Buchenholz zeigt ein schönes Flammenbild, verbrennt nahezu ohne "Funkenspritzer" und ist daher sehr gut für alle Öfen, besonders für solche mit Sichtfenster, geeignet.
Eichenholz: hat einen hohen Heizwert und besitzt eine sehr lange Brenndauer. Eichenholz ist ideal für Öfen, die der reinen Wärmeerzeugung dienen (z.B. Zentralheizung, Kachelöfen).
Birkenholz: ist ein hervorragendes Kaminholz. Es "spritzt" nicht und verbrennt wegen seiner ätherischen Öle bläulich schimmernd und wohlriechend. Auch wegen seiner weißen Rinde ist es als dekoratives Scheitholz beliebt.
Neben fossilen Rohstoffen wie Kohle, Erdgas und Erdöl nutzt der Mensch Holz zum Heizen. Holz - ein klassischer nachwachsender Rohstoff - erlebt heute als Energielieferant eine ungeahnte Renaissance. Dies nicht zuletzt durch stark steigende Kosten fossiler Rohstoffe und einem erhöhtem öffentlichen Umweltbewusstsein. Mit der Wärmeerzeugung durch Holz tragen Sie zum Schutz unseres Klimas unmittelbar bei, denn bei der Verbrennung von Holz wird lediglich die Menge CO2 freigesetzt wie bei der natürlichen Verrottung. Da Holz beständig nachwächst, ist die CO2-Bilanz neutral.
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